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„Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel“

Drei Fotos zusammengeschnitten: weisser Trabant auf einem Posten, eine Soldatenfamilie vor Honecker-Plakat, ein Mann kehrt eine Lagerhalle

Umbruch Ost, © Umbruch Ost

16.09.2020 - Artikel

Anlässlich des 30. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung möchten wir mit Ihnen in den nächsten Monaten zu Parallelen und veränderte Lebenswelten und Veränderungen in Estland ins Gespräch kommen!

Die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“  widmet sich hauptsächlich  den Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen – deren Lebenswelten sich mit dem Fall der Mauer im November 1989 und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 grundlegend verändert haben.  Die Ausstellung will anregen zum Diskurs und Austausch über das Ausmaß der Umbruchserfahrung nach der Wiedervereinigung. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, zusammen mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) und Statista.

Anlässlich des 30. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung nimmt die Ausstellung Besucher mit auf eine Zeitreise. Sie erzählt von Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, vergangene Diktatur aufzuarbeiten. Themen sind Sanierung und gleichzeitig Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur, die Frage nach Identitätsstiftern, das Miteinander mit den östlichen Nachbarn, der Aufbau Ost und seine Ergebnisse wie auch die neuen gesellschaftlichen Spaltungen, die in den letzten Jahren zu verzeichnen waren.

Den Auftakt macht die offizielle Ausstellungseröffnung am 22.09.2020 in Pärnu, die Kersti Kaljulaid, Präsidentin der Republik Estland, und  Christiane Hohmann, Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Estland, zusammen um 17:00 in Port Artur 2 eröffnen werden.

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