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Deutsche Luftwaffe unterstützt erneut NATO-Partner im Baltikum

Baltic Air Policing 2019

Baltic Air Policing 2019, © CTK

31.08.2020 - Artikel

Der Verteidigungsminister der Republik Estlands Jüri Luik und die  Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Tallinn Christiane Hohmann begrüßen heute das Taktische Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ der deutschen Bundeswehr auf der estnischen Luftwaffenbasis Ämari, Estland.

Ab dem 01. September unterstützt die deutsche Luftwaffe erneut ihre NATO-Partner im Rahmen der Mission „Verstärkung Air Policing Baltikum (VAPB)“ und sichert mit sechs deutschen Jagdflugzeugen vom Typ Eurofighter für die kommenden 8 Monate den Luftraum über den NATO-Mitgliedsländern Estland, Lettland und Litauen. Die Mission trägt als kollektive und defensive Maßnahme in Friedenszeiten dazu bei, den Schutz der Integrität des baltischen Luftraums zu gewährleisten.  

Zusätzlich wird Deutschland dieses Jahr einen verlegefähigen Luftverteidigungsgefechtstand (Deployable Control and Reporting Centre, DCRC) des Einsatzführungsbereiches 3 aus dem brandenburgischen Schönewalde in die Mission integrieren. Das DCRC wird am Standort Siauliai (Litauen) stationiert. Ergänzend werden Anteile des DCRC an den Standorten Skede (Lettland) und in Ämari (Estland) eingesetzt. Somit ist die Bundeswehr im Rahmen der aktuellen Beteiligung in allen drei baltischen NATO-Mitgliedsstaaten vertreten.

Die aktuelle Unterstützung erstreckt sich – wie bereits beim letzten Einsatz 2018/2019 – erneut über zwei aufeinanderfolgende, jeweils viermonatige Kontingente. Bis zum Jahresende werden zunächst Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 „Richthofen“ aus dem ostfriesischen Wittmund den Hauptanteil des Personals stellen. Ihnen folgen Besatzungen und Techniker des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg an der Donau, die den Auftrag bis Ende April 2021 übernehmen werden.

Die Gesamtführung der NATO-Mission im Baltikum liegt beim „Combined Air Operations Centre Uedem“ (CAOC UEDEM) am deutschem Luftwaffenstandort Kalkar/Uedem. Die in nationaler Verantwortung verbliebenen Aspekte – insbesondere die nationale Führung der Mission – werden vom ebenfalls dort angesiedelten Zentrum für Luftoperationen wahrgenommen.

 

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